

Moscow Mule
Der Wodkacocktail im Kupferbecher
- 6clWodka
- Ginger Beeridealerweise original
- 1Limette
- Methode
- Im Glas gebaut
Zubereitung
Für einen Moscow Mule die Limette achteln und in einen Becher (im Idealfall ein Kupferbecher, sonst ein Longdrinkglas) geben.
Mit einem Holzstößel die Limettenstücke entsaften.
Die ausgepressten Limettenstücke im Becher lassen.
Dann einige Eiswürfel dazugeben.
Den Wodka dazugeben und anschließend mit kaltem Ginger Ale auffüllen.
Garnitur
Ein frisches Limettenachtel oben auf die Eiswürfel geben. Alternativ kann der Drink mit Gurke zubereitet werden. Siehe Tipps vom Barkeeper.
Benötigtes Zubehör

Tipps vom Barkeeper
Varianten
Varianten
Ursprünglich wurde der Moscow Mule mit Ginger Beer in einem Kupferbecher aufgefüllt. Ginger Beer ist trüb und nicht klar wie Ginger Ale. Außerdem schmeckt es intensiver. Ginger Beer ist auch heute noch erhältlich, aber nicht in jedem Supermarkt. Trotzdem findet sich in den letzten Jahren der original Moscow Mule mit Ginger Beer immer häufiger auf den Karten der Cocktailbars.
Eine Variante besteht darin, keine Limetten zu verwenden. Stattdessen werden etwa 5 halbierte Gurkenscheiben oder längere dünn geschnittene Gurkenscheiben in den Moscow-Mule-Becher geben. Auf Wunsch zusätzlich auch noch eine halbe Orangen- und Zitronenscheibe mit in den Becher gegeben.
Munich Mule ist ein in Deutschland verbreiteter Name für den mit Ginger Beer und Gurke zubereiteten Drink. Also nicht mit Ginger Ale und auch nicht mit Limetten. Häufig wird der Munich Mule mit dem in München produzierten Duke Gin gemixt.
Epoche
Mid-Century und Tiki-Kultur
Die Cocktailkultur der Nachkriegszeit, tropische Drinks und die Entwicklung neuer Klassiker.
Alle Cocktails dieser Epoche →Geschichte
Der Moscow Mule entstand 1941 in Los Angeles. Seinen Durchbruch hatte er erst nach dem Krieg: Ab 1947 zog Smirnoff-Chef John G. Martin mit einer damals brandneuen Polaroid-Kamera von Bar zu Bar und fotografierte Barkeeper mit einer Flasche Smirnoff und dem Kupferbecher in der Hand. Ein Foto blieb in der Bar, das zweite nahm er mit zur nächsten, um zu zeigen, wie beliebt der Drink angeblich schon sei. Der Name nimmt Bezug auf die Produktionsstätte der Firma Smirnoff in Moskau (englisch: Moscow). Denn Smirnoff ist ein Wodkaproduzent. Weitere Tipps und Infos im Barkeeper-Guide
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